
Artist Statement
Wind sieht man nicht. Man sieht nur, was er mit allem macht.
Meine Arbeiten sind Spuren von Druck, Richtung, Reibung und Drift.
Ich arbeite an Zuständen, nicht an Szenen. Meine Arbeiten entstehen aus Druck, Schichtung, Reibung und Verdichtung.
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Große, klare Gesten treffen auf Tropfen, Abrieb, Kratzer, Brüche und transparente Schleier. Mich interessiert der Punkt, an dem Kontrolle an ihre Grenze kommt und sich dennoch etwas ordnet — nicht als Harmonie, sondern als präzise Antwort einer Kraft auf eine andere.
Ich arbeite nicht in einem Medium, sondern in einer inneren Logik, die sich in unterschiedlichen Formen zeigt. Malerei, Skulptur, Fotografie und multimediale Arbeiten sind für mich keine getrennten Felder, sondern verschiedene Möglichkeiten, Bewegung, Spannung, Raum und Präsenz sichtbar zu machen.
Mich interessiert, wie sich Intensität übersetzen lässt: in Oberfläche, Volumen, Bildraum, Licht, Klang oder räumliche Setzung. Jedes Format eröffnet eine andere Form von Nähe, Widerstand und Wahrnehmung. Die Vielfalt der Medien folgt dabei keiner Beliebigkeit, sondern dem Versuch, eine Form zu finden, die trägt — klar, verdichtet und körperlich erfahrbar.
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